Förderverein

Wie fing es mit dem Stamm Martin Luther King an?

An Pfingsten 1969 versammeln sich 26 Pfadfinder der Siedlung „Martin Butzer“ in der Jugendherberge Speyer, um aus der Hand des Landesführers das neue Stammesbanner als äußeres Zeichen der Aufnahme als Stamm „Martin Luther King“ entgegenzunehmen. Das war der Beginn einer mehr als 30jährigen Erfolgsgeschichte, in deren Verlauf viele hundert Mädchen und Jungen das Pfadfindersein im Stamm Martin Luther King erleben durften.

Was macht das Geheimnis des Erfolgs aus?

Eine pädagogische Konzeption, die Körper und Geist gleichermaßen fordert und fördert? Das Naturerlebnis auf Fahrten und Lagern? Das Gefühl, Teil einer weltweiten Bewegung mit über 20 Millionen Mädchen und Jungen zu sein?  Alles dieses und vieles mehr. Neben der Faszination des Pfadfindertums an sich und der genialen pädagogischen Idee des Gründers Baden-Powell sind es vor allem folgende Punkte:

Der Stamm war und ist die Heimat von Mädchen und Jungen, die ihre ganze Kraft und ihre ganze Persönlichkeit einbringen, damit eine erfolgreiche Gemeinschaftsleistung entstehen kann.

Da  sind nicht bezahlte Animateure am Werk, da leisten 13-25jährige Vorbildliches bis an die Grenze des Möglichen und darüber hinaus und tragen ein großes Maß an Verantwortung für sich und andere. Diese Bereitschaft zum Einsatz und zum ehrenamtlichen, unbezahlten Engagement für eine gute Sache ist ein wertvolles gesellschaftliches Kapital.

Die heute so oft geforderte „soziale Kompetenz“- in den Reihen des Stammes ist sie gelebte Realität. Betrachtet man die Anforderungen, die heute an Führungskräfte in Staat und Gesellschaft gestellt werden, so liest es sich wie ein Katalog pfadfinderischer Tugenden und Grundfertigkeiten.

Ziel des Stammes ist es das einzelne Mädchen, den einzelnen Jungen zu prägen, Persönlichkeiten zu entwickeln, nicht anonyme Massen zu bewegen.

In der Ausrichtung auf das Individuum erfüllt sich für uns die Aufforderung Baden Powells „die Welt ein klein wenig besser zu verlassen, als wir sie vorgefunden haben“.

Ein überzeugendes pädagogisches Konzept, ein klares Profil, Vielfalt aber keine Beliebigkeit bei den Programminhalten und den äußeren Formen, dies ist das Markenzeichen des Stammes Martin Luther King.

Dabei ist das „Pfadfindersein“ aktuell und modern wie selten zuvor. Andere gesellschaftliche Gruppierungen kopieren daher unsere Methoden und Inhalte von der Erlebnispädagogik bis zum Wildnistraining für Manager.

Was ist zu tun?

Gute pfadfinderische Arbeit braucht Unterstützung – durch öffentliches Eintreten, aber auch durch finanzielle Förderung, ganz besonders in Zeiten knapper öffentlicher Kassen.

Diese Unterstützung hat sich der Förderverein zum Ziel gesetzt.

Hier arbeiten ältere Pfadfinderinnen und Pfadfinder – der aktiven Stammesarbeit entwachsen – daran, den heutigen Stammesmitgliedern die Erlebnisse zu ermöglichen, die sie selbst geprägt haben. Dazu benötigen wir neben gutem Willen naturgemäß auch Geld.

Wir bitten Sie daher zu prüfen, ob eine Förderung unserer Stammesarbeit durch die Mitgliedschaft im Förderverein nicht auch für Sie in Frage kommt.

Mitgliedsantrag Förderverein